Schloss und Park Pillnitz: ein Kleinod vor den Toren Dresdens

Nur wenige Kilometer vom Dresdner Stadtzentrum entfernt, öffnen das Schloss und der Park in Pillnitz ihre Pforten. Heute ist das Schloss Pillnitz Dresden ein Synonym für eine der eindrucksvollsten barocken Schlossanlagen aus ganz Europa. Umrandet von der Elbe und kilometerlangen Weinbergen, verbindet das architektonische Meisterwerk Kulturen von zwei Kontinenten. Mit chinesischen Stilelementen verziert, zieht in Pillnitz Dresden ein geschichtsträchtiges Architektur-Ensemble die Blicke auf sich.

Schloss und Park Pillnitz: ein Kleinod vor den Toren Dresdens

Nur wenige Kilometer vom Dresdner Stadtzentrum entfernt, öffnen das Schloss und der Park in Pillnitz ihre Pforten. Heute ist das Schloss Pillnitz Dresden ein Synonym für eine der eindrucksvollsten barocken Schlossanlagen aus ganz Europa. Umrandet von der Elbe und kilometerlangen Weinbergen, verbindet das architektonische Meisterwerk Kulturen von zwei Kontinenten. Mit chinesischen Stilelementen verziert, zieht in Pillnitz Dresden ein geschichtsträchtiges Architektur-Ensemble die Blicke auf sich.

Die geschichtliche Entwicklung des Schlosses und Parks Pillnitz

Seit 1400 befand sich auf dem heutigen Areal der Schloss- und Parkanlage ein Rittergut, das August der Starke Anfang des 18. Jahrhunderts erwarb. Bis 1718 überließ der Kurfürst das Anwesen seiner Mätresse Gräfin von Cosel, um es nach deren Enteignung zu einem Barockschloss umzubauen. Zu Beginn ließ August der Starke das chinesisch anmutende Wasserpalais errichten. Auch die Weinbergkirche wurde 1725 erbaut. Der Venustempel war das letzte Bauwerk, das um das Schloss Pillnitz durch Initiative des Kurfürsten entstand. Viele Jahre später entdeckte dessen Enkel Friedrich August III. das Schloss Pillnitz Dresden für sich. An eine Erweiterung der Palais schloss sich die Erbauung des Englischen und Chinesischen Pavillons um 1780 und 1804 an. Während der Französischen Revolution avancierten Schloss und Park Pillnitz zum historischen Schauplatz eines Ereignisses der Weltgeschichte. Im Rahmen einer Fürstenversammlung wurde die Pillnitzer Deklaration verfasst, in der Österreiche und Preußen ihre Hilfe für den französischen König Ludwig  XVI. zusicherten.

Eine grüne Oase: der Schlosspark

Das traumhaft schöne Zentrum des Schlossparks ist der Lustgarten. Inmitten des Berg- und Wasserpalais ist der heutige Schlosspark die konsequente Fortführung eines 1778 angelegten Englischen Gartens. Nachdem der Chinesische Garten gute 20 Jahre später konzipiert wurde, setzten sich die Schlossbetreiber ab dem Ende des 19. Jahrhunderts ein neues Ziel. Gewächse aus aller Welt wurden im Schlosspark angepflanzt und verteilen sich heute auf einer Fläche von gigantischen 28 Hektar. Das größte botanische Prachtstück ist eine 250 Jahre alte Kamelie aus Japan, die sich von Februar bis April in voller Blüte präsentiert. Eine weitere Augenweide ist das Palmenhaus. Dieses Haus wurde von 1859 bis 1861 in aufwendiger Arbeit durch Johann von Sachsen erbaut. Im einstigen größten Gewächshaus Deutschlands können heute afrikanische und australische Pflanzen bewundert werden.

  • Anschrift: Schloss Pillnitz, August-Böckstiegel-Straße 2, 01326 Dresden
  • Telefon: 0351/2613260
  • Mail: service@schloesserland-sachsen.de
  • Internet: www.schlosspillnitz.de
  • Öffnungszeiten: Schlosspark täglich ab 6 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit; verschiedene Öffnungszeiten für Museen, Palmenhaus, Kamelienhaus und Besucherzentrum "Alte Wache"
  • Eintrittspreise: Tagesticket Schloss und Park Pillnitz Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 6 Euro
  • Anfahrt: mit Dampfern der Sächsischen Dampfschifffahrt bis Station "Schloss Pillnitz"; Bus 63 bis Haltestelle "Pillnitzer Platz" oder "Leonardo-da-Vinci-Straße"; Bus 88 oder Straßenbahn 2 auf linker Seite der Elbe bis Endstation