Großer Garten Dresden: die grüne Lunge der Stadt

Naturliebhaber strömen in Dresden zu einem besonderen Ausflugsziel. Der Große Garten ist die grüne Lunge der Sachsenmetropole. Am südlichen Rande der Innenstadt erstreckt sich das Naturparadies auf einer 1,8 Quadratkilometer großen Fläche. Hier ist nicht nur der perfekte Ort für ein Picknick oder ein Spaziergang im Grünen. Besucher profitieren von Attraktionen wie Freilichtbühnen, dem Botanischen Garten oder dem Zoo. Sogar eine Parkeisenbahn bahnt sich auf einem Rundkurs durch den Großen Garten ihren Weg durch die Grünanlage.

Großer Garten Dresden: die grüne Lunge der Stadt

Naturliebhaber strömen in Dresden zu einem besonderen Ausflugsziel. Der Große Garten ist die grüne Lunge der Sachsenmetropole. Am südlichen Rande der Innenstadt erstreckt sich das Naturparadies auf einer 1,8 Quadratkilometer großen Fläche. Hier ist nicht nur der perfekte Ort für ein Picknick oder ein Spaziergang im Grünen. Besucher profitieren von Attraktionen wie Freilichtbühnen, dem Botanischen Garten oder dem Zoo. Sogar eine Parkeisenbahn bahnt sich auf einem Rundkurs durch den Großen Garten ihren Weg durch die Grünanlage.

Der Große Garten in Dresden wurde mehrfach erweitert

Der Bau der Parkanlage wurde ab 1676 durch Initiative des späteren Kurfürsten Johann Georg III. veranlasst. Im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte wurde der Große Garten zunehmend vergrößert, bis er seine heutige Fläche erreichte. Seit den 1880er Jahren fungierte das Gelände regelmäßig als Austragungsort von Gartenbauausstellungen. Diese Beliebtheit ist ganz gewiss im Sinne des Gründers Johann Georg III. gewesen. Das Herzstück vom Ausflugsziel Großer Garten in Dresden ist ein Palaisgebäude, das im Jahr 1680 auf einen Entwurf des Baumeisters Johann Georg Starcke hin erbaut wurde. Zur Anfangszeit nutzten die sächsischen Herrscher dieses Palais als Lustschloss. Doch schon etwa 50 Jahre später diente das Palaisgebäude als Aufbewahrungsort königlicher Kunstsammlungen. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts wandelte sich das Meisterwerk früher barocker Baukunst zum regelmäßigen Schauplatz von Kunstausstellungen. Wie passend, könnte man meinen. Denn auch das Palais selbst geht als eines der kunstgeschichtlich kostbarsten Bauwerke Dresdens in die Historie ein.

Die Parkeisenbahn: ein Besuchermagnet zur Sommerzeit

Einst wurde das gesamte Gartengelände von Skulpturen verziert. Heute sind nur noch wenige der Kunstwerke vorhanden. Die meisten Skulpturen fielen dem Siebenjährigen Krieg zum Opfer. Aus der Riege der bis heute erhaltenen Statuen stechen die vier Herkulesstatuen und am östlichen Ende der Hauptallee gelegene Torpfeiler positiv hervor. Der im Nordwesten des Gartens gelegenen Gläsernen Manufaktur der VW AG gelingt es auf beeindruckende Weise, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander zu vereinen. In der Manufaktur wird das Aushängeschild von VW – der Phaeton – ausgestellt. Die vier Züge der Parkeisenbahnen durchqueren den Großen Garten von Mai bis September. Diese Parkeisenbahn ist in Dresden mittlerweile eine feste Institution. Die kleine Bahn macht auf dem sechs Kilometer langen 30-minütigen Parcours an fünf Bahnhöfen Halt. Vermutlich gibt es keine schönere Methode, die englische und barocke Landschaftsgartengestaltung des Großen Gartens in all ihren Facetten zu bewundern.

  • Anschrift: Großer Garten, Hauptallee 10, 01219 Dresden
  • Anfahrt: Straßenbahn 13 bis zu den Haltestellen "Straßburger Platz", "Lenné-Platz", "Zoo", "Querallee" oder "Großer Garten/Hygienemuseum"

Bildrechte:

gondelteich-im-grossen-garten.jpg © Frank Exß
palais-im-grossen-garten.jpg © Frank Exß
grosser-garten-dresden.jpg © Frank Exß