Menschenkette am 13. Februar 2024

 

Die Zerstörung von Dresden am 13. Februar 1945 war ein tragisches Ereignis in der Geschichte der Stadt. Die alliierten Luftangriffe führten zu massiven Zerstörungen und Tausenden von Todesopfern. Jedes Jahr wird der Zerstörung von Dresden gedacht, und die Gedenkfeier am 13. Februar ist ein besonderes Ereignis.

Die Menschenkette ist eine Demonstration des Friedens und ein Symbol für die Einheit der Stadt und ihrer Bürger. Die Teilnehmer halten Hände und bilden eine lange Kette, die sich durch die Straßen von Dresden zieht. Die Menschenkette ist ein starkes Zeichen gegen Gewalt und für Versöhnung, und sie erinnert uns daran, dass wir zusammen arbeiten müssen, um eine friedlichere Welt zu schaffen. Auch in diesem Jahr findet diese beeindruckende Veranstaltung statt.

Nachdem um 17 Uhr an der Goldenen Pforte des Rathauses die musikalische Eröffnung der Menschenkette stattgefunden hat, folgen Ansprachen von Oberbürgermeister Dirk Hilbert und der Rektorin der TUD, Prof. Dr. Ursula M. Staudinger. Die Menschenkette selbst wird um 18 Uhr gebildet und bleibt bis etwa 18.10 Uhr geschlossen, während das Glockengeläut der Dresdner Kirchen erklingt. Weitere Informationen und der geplante Verlauf der Menschenkette sind auf der Website www.13februar.dresden.de verfügbar.

Mit freundlicher Unterstützung der Wall GmbH werben ab dem 30. Januar 2024 100 Plakate im Stadtgebiet von Dresden für die Teilnahme an der Menschenkette am 13. Februar. Auf den digitalen Screens von Wall wird ab dem 6. Februar eine animierte Version des Plakatmotivs zu sehen sein.

Direkt im Anschluss an die Menschenkette startet um 18.15 Uhr gegenüber der Synagoge der "Dresdner Gedenkweg – unterwegs zur Versöhnung". Diese Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e. V. greift den Leitgedanken der Menschenkette auf und vermittelt Zusammenhänge, die es wert sind, darüber nachzudenken. Beteiligt sind unter anderem Musiker Ludwig Güttler, Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Landeskonservator i. R. Prof. Gerhard Glaser, Oberlandeskirchenrat i. R. Harald Bretschneider, Pfarrerin Ulrike Birkner-Kettenacker sowie Dresdner Schülerinnen und Schüler. An acht ausgewählten Orten tragen sie authentische Texte vor, beispielsweise an der Kreuzkirche, bei der Trümmerfrau vor dem Rathaus, vor dem DenkRaum Sophienkirche und an der Frauenkirche. In den Texten geht es um Krieg und Zerstörung, die Ursachen dafür, sowie die Folgen von politischem Machtmissbrauch.

Die Frauenkirche öffnet ihre Türen um 22 Uhr für die "Nacht der Stimmen".

Zum Gedenken am 13. Februar gibt es auch im Jahr 2024 ein abwechslungsreiches Programm von Dresdner Kirchen, Kultureinrichtungen, zivilgesellschaftlichen Initiativen, Gedenkstätten, Vereinen und Verbänden. Das Angebot umfasst verschiedene Aktivitäten wie Lesungen, Diskussionen, Vorträge, Filmabende, Kunstaktionen im öffentlichen Raum, Gedenkveranstaltungen auf Friedhöfen, Konzerte, Ausstellungen und die Möglichkeit zum stillen Innehalten. Das gesamte Programm ist unter www.13februar.dresden.de abrufbar.

Alle Informationen und eine genaue Übersichtskarte der Menschenkette zur Gedenkfeier sowie begleitende Programme zum 13. Februar finden Sie auf der Website von Dresden.de.

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